17.05.2015

Even if we are apart I'll always be with you.

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Mein Erfahrungsbericht wurde online gestellt :) 
HIER könnt ihr ihn lesen. Es war sehr schwer für mich die ganze, tolle Zeit zusammenzufassen, aber letzendlich habe ich es doch geschafft, auch wenn sich die meisten Erlebnisse garnicht in Worte fassen lassen. Ich vermisse es immer noch sehr und ich denke das wird auch noch eine ganz schön lange Zeit anhalten, aber auch hier geht das Leben ja weiter!
Noch ein letztes Bild mit meinen Mädels. Sie fehlen!! ♥

03.02.2015

Johannesburg

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Es ist verrückt, es ist schon Februar. Mein letzter Monat in Südafrika hat begonnen. Das letzte Wochenende habe ich in Johannesburg verbracht. Auch wenn die Stadt als gefährlich gilt, wollte ich sie mir nicht entgehen lassen, denn auch sie ist einfach ein Teil von Südafrika und im Nachhinein kann ich sagen, dass es für mich sogar die interessanteste Stadt war. Aber von vorne, alles begann schon mit einer hektischen Busfahrt. Zuerst war nämlich der Bus des Unternehmens, das wir sonst nutzen, völlig ausgebucht (ja wir hatten wie immer nicht reserviert). Aber wir hatten Glück, direkt neben uns auf der Straße haben wir einen Bus entdeckt, der in 5 Minuten nach Johannesburg fahren würde. Es waren Plätze frei, wir haben schnell gezahlt und sind eingestiegen. Der erste Teil der Fahrt verlief reibungslos, bis es plötzlich einen großen Knall gab, direkt neben mir.
Alle im Bus haben sich umgedreht und mich angeguckt, als ob ich etwas verbrochen hätte :) Aber der Knall kam nicht von mir, sondern von Außen. Ein Reifen des Busses war geplatzt und wir konnten nicht mehr weiter fahren. Immerhin hatte das Unternehmen schnell Ersatzbusse organisiert und so konnte die Reise weiter gehen. Angekommen in Johannesburg hat uns unser Couchsurfer abgeholt und wir sind in einer Mall, Abendessen gegangen und ich konnte in einem kleinen Laden nicht widerstehen und habe mir zwei neue Notizbücher gekauft (ich liebe Notizbücher!!).
Am nächsten morgen sind wir früh aufgebrochen und ins Viertel Braamfontein gefahren, dort gab es viele, süße, kleine Läden und Cafés. Überall sind junge Leute mit einem ausgefallen Style rumgelaufen und an jeder Ecke gab es etwas Neues zu entdecken. Auf dem Neighbourgoods Market haben wir dann gefrühstückt. Die Auswahl an Essen, das direkt vor Ort frisch zubereitet wurde, war riesig und ich musste erstmal mehrere Runden laufen, bis ich mich entscheiden konnte!
Als nächstes wollten wir die Stadt zu Fuß erkunden, aber nachdem wir die Nelson Mandela Brücke überquert hatten, fing es an wie aus Eimern zu schütten! Schnell sind wir in eine Seitenstraßen gerannt und haben uns bei einem Frisörsalon untergestellt. Die Leute dort waren total lieb, haben uns hereingebeten und Stühle hingestellt. Wir haben lange dort gewartet, aber der Regen wollte einfach nicht aufhören. Deshalb sind wir nach einer Stunde einfach weiter gelaufen und die letzten Meter bis zu einer Mall bin ich barfuß über die nasse Straße gerannt. Dort haben wir eine heiße Schokolade getrunken und endlich war der Regen auch vorbei. Auf dem Weg zum Carlton Centre konnten wir viel von der Stadt sehen und die Sicht wurde noch besser, als wir im Hochhaus ganz nach oben gefahren sind, „Top of Africa“ nannte sich die Aussicht und man hatte wirklich einen tollen Blick über die ganze Stadt. Zum Abendessen sind wir ins Viertel Melville gefahren, dort haben sich auf einer Straße wunderschöne Bars und gemütliche Cafés aneinander gereiht und wieder war es schwer eine Entscheidung zu treffen. 
 Nachdem wir kurz zurück beim Couchsurfer in der Wohnung waren, sind wir auf der Suche nach einem Club, wieder nach Melville gefahren. Leider wurden wir dort nicht fündig. Das es in dieser großen Stadt schwer werden würde, einen großen Danceclub zu finden, hätte ich nicht gedacht. Letztendlich sind wir aber in Braamfontein doch fündig geworden. Vor einem kleinen, alten Haus stand eine lange Schlange, dort haben wir uns dann einfach auch angestellt und es hat sich geloht. Die Musik, die Location, die Leute...alles hat gepasst und es hat Spaß gemacht, zu tanzen.
Am Sonntag sind wir nach Maboneng gefahren, dort haben wir „Arts on Main“ angeschaut, dort wurde Kunst ausgestellt, es gab Kleidung und secondhand Taschen und Schuhe. Außerdem wieder eine riesige Auswahl an gutem Essen. Nach dem Markt sind wir noch etwas durch das Viertel gelaufen und wurden dann von Trommelklängen in einen Hof gelockt. Kaum waren wir da, wurden wir schon aufgefordert mit zu trommeln. Es hat richtig Spaß gemacht und ich hätte noch länger dort sitzen können, aber es wurde bald Zeit zu gehen, dass wir noch rechtzeitig zum Apartheidsmuseum konnten. Dort war es echt interessant, leider wurde man nur etwas zu sehr mit Informationen überschüttet und die Zeit hat nicht gereicht, um sich alles durchzulesen. Wieder in Melville haben wir bei einem Mexikaner, mit einem guten Essen und einem Cocktail, unsere Zeit in Johannesburg ausklingen lassen. Johannesburg ist wirklich einen Besuch wert und ich kann es jedem empfehlen. Klar gibt es dort immer noch viel Kriminalität und auch unser Couchsurfer hatte viele negative Vorkommnisse zu berichten, aber wir selbst haben nichts schlechtes Erlebt und wenn man in die richtigen Teile der Stadt besucht, kann man auch unbeschwert durch die Straßen laufen!
♥ ♥ ♥

25.01.2015

always find time for the things that make you feel happy

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Hallo ihr Lieben, endlich ist es soweit, die Ferien sind vorbei. Zu Hause war das nicht gerade etwas, auf das ich hin gefiebert habe, aber hier habe ich wirklich die Tage gezählt. Denn jetzt sind endlich alle Kinder wieder da, das Haus und das Gelände sind wieder voll und die Häuser laut. Am schönsten war es natürlich, als meine beiden Kleinen wieder kamen, aber auch über jede und jeden anderen habe ich mich unglaublich gefreut. Auch wenn die Begrüßungen nicht immer ganz so waren, wie ich sie mir gewünscht hatte. Man hat eben doch gemerkt, dass sie eine ganz schön lange Zeit weg waren, weg hier aus dem geregelten Umfeld. Manche waren erst ziemlich ruhig und verschlossen, aber schon nach ein paar Tage hatte sich das gelegt und alles ist wie vor den Ferien, oder sogar noch schöner. Vor allem bei Kate merken ich, dass sie älter geworden ist. Sie und Nonto gehen ja jetzt auch in die Schule. Das war dann auch direkt ein tolles Ereignis in der ersten Arbeitswoche. Es war super süß sie in ihrer nagelneuen Schuluniform zu sehen und ihre Augen haben vor Vorfreude gestrahlt. Wir sind dann mit ihnen in die Schule gelaufen und haben sie noch in ihre neue Klasse begleitet. Ich würde gerne Bilder von der Einschulung zeigen, aber leider ist mein Objektiv seit genau diesem Tag kaputt und alle Bilder wurden unscharf, ich hoffe ich werde trotzdem noch Bilder von der kommenden Zeit zeigen können. Ab jetzt ist die Arbeit in unserem Haus etwas anders, denn wir haben keine Kindergartenkinder mehr. Den älteren Mädchen haben wir diese Woche oft bis spät Abends noch beim Bücher einbinden geholfen, haben Hausaufgaben mit ihnen gemacht oder einfach geredet. Im Moment genieße ich jede Sekunde im Haus!!
(diese Bilder sind schon etwas älter)
 Über dieses Wochenende hatten wir wunderschönes Wetter, richtig afrikanischen Sommer, 37°C, stehende Hitze, dass man eigentlich nichts machen konnte, außer rumsitzen :D Wir haben uns aber trotzdem in die Stadt gewagt und haben in einem Café Kuchen gegessen und etwas Kühles getrunken. Am Sonntag haben wir dann den Pool, der endlich wieder sauber wird, geöffnet und sind mit den ganzen Kindern im Wasser rumgetobt. Die älteren Jungs haben natürlich ihre Chance genutzt und uns untergetaucht und rumgeworfen. Wir hatten also richtig viel Spaß und der Pool war eine super Abkühlung. Die nächste Woche wird kurz, da wir schon Freitag morgen nach Johannesburg fahren. Ich bin gespannt auf die große Stadt, die ja einen eher schlechten, kriminellen Ruf hat. Danach werde ich mich wieder melden, hoffentlich auch mit Bildern. 
Liebe Grüße ♥

14.01.2015

While we try to teach our children all about life, our children teach us what life is all about

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Hallo, ich melde mich wieder mit ein paar Bildern aus den Ferien. Die Bilder sind alle während der Schnitzeljagd entstanden. Wir hatten uns ziemlich viele Aufgaben ausgedacht, die mit der Natur zu tun haben. Zum Beispiel mussten sie Ketten aus Naturmaterialien basteln, Stöcke für ein Lagerfeuer sammeln und während des Spiels den Müll vom Gelände beseitigen. Wir hatten eigentlich geplant, aus dem gesammelten Holz ein großes Feuer mit Stockbrot zu machen. Leider hat es dann Abends stark angefangen, zu regnen und zu gewittern, also mussten wir diese Aktion verschieben. Über Nacht ist dann blöderweise der Teig sauer geworden und wir haben ihn dann nur schnell in den Ofen geschoben, um das Brot so an die Kinder verteilen zu können. Das haben wir dann beim Gesangswettbewerb am Nachmittag getan. Es war ziemlich lustig, wir Volontäre saßen alle zusammen als Jury an einem langen Tisch, vor uns lag lauter Essen und die Kinder sind nacheinander in die Hall gekommen und haben uns vorgesungen. Danach mussten wir entscheiden, wer in die nächste Runde darf und haben am Ende eine Gewinnergruppe gekürt. Die meisten hier können wirklich richtig schön singen und auch schon die kleinen waren mutig und haben ganz alleine vorgesungen! Ende der Woche kommen die ersten Kinder wieder und bis nächste Woche werden alle wieder hier sein und der Alltag beginnt. Was ich wirklich sehr gut finde, denn auf Dauer ist die Leere hier nicht schön und auch die Arbeit fehlt.
 Liebe Grüße ♥

08.01.2015

happy new year

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Über Silvester sind wir alle zusammen nochmal an den Strand gefahren. Unsere Planung war ziemlich kurzfristig und wir hatten Glück, noch ein Hostel finden zu können. Eigentlich wollten wir nochmal nach Coffee Bay, da dort aber nichts mehr frei war, sind wir nach Umdumbi (in der Nähe von Coffee Bay). Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass wir dort gelandet sind, denn die Atmosphäre und die Leute dort waren super! Da wir auch mit dem Auto mieten ziemlich spät dran waren, mussten wir uns zu 6. in einen kleinen Polo quetschen, was vor allem auf der Holperstraße zum Hostel „Mdumbi“ sehr unbequem war. Aber wir sind trotzdem unversehrt angekommen und durften in eine kleine Hütte ziehen. Leider war das Wetter verregnet, aber das waren wir ja schon gewöhnt und es war auch nicht weiter schlimm. Die Silvesterparty war richtig gut und es gab sogar Glühwein, der mich an deutsche Weihnachtsmärkte erinnert hat.
  Die nächsten Tage wurde das Wetter besser und wir waren am Strand, hatten abends Lagerfeuer und haben eine längere Wanderung zum Hole in the Wall gemacht. Dafür hatten wir uns natürlich direkt den heißesten Tag von allen ausgesucht und es war echt anstrengend. Aber dafür war die Strecke wirklich wunderschön, direkt am Wasser entlang und einmal mussten wir auch durchs Wasser an den Felsen vorbei laufen. Ob wir am Ende den richtigen Weg genagen sind, wussten wir nicht so richtig, denn wir waren eindeutig länger unterwegs, als uns gesagt wurde und sind auch öfter mal querfeldein gelaufen :). Zurück hätten wir es dann nicht mehr im Hellen geschafft, also haben wir ein Auto angehalten, dass uns glücklicherweise auf der Ladefläche mit zurück genommen hat. Die restlichen Tage haben wir noch im Hostel und am Strand verbracht, nette Leute kennengelernt und einfach entspannt. Jetzt sind wir wieder zurück im guten alten Greytown und waren mit den Kindern nochmal am Strand in Durban und haben eine Schnitzeljagd organisiert. Die hat allen sehr gut gefallen und wir waren besonders begeistert, dass auch die Ältern mitgemacht haben.

Viele Grüße ♥ Pauline